2021 Berichte - pfarre-oberstinkenbrunn.at

Glocke in Schalladorf

Pünktlich zum Osterfest war die große Schalladorfer Glocke wieder zu hören! Diese war nicht wegen ihres Aufenthalts in Rom während der Kartage verstummt, sondern weil der Motor kaputt war. Aus diesem Grund erklang in Schalladorf wochenlang leider nur die kleine Glocke als Einladung zur Mittwochsmesse. Am Gründonnerstag wurde schließlich der Motor von der Firma Grassmayer ausgetauscht und so konnte am Osterfest wieder das volle Geläut erklingen.


Osternacht

Die gemeinsame Osternachtsfeier der Pfarren Maria Roggendorf und Oberstinkenbrunn fand in diesem Jahr in der Nachbarpfarre in der Basilika statt.

Dem am Marienplatz geplanten Osterfeuer machte der Sturm einen Strich durch die Rechnung. So wurde dieses im Eingangsbereich der Kirche in einer Schale entfacht. Die Osterkerze wurde entzündet und brachte Licht in die dunkle Kirche. Während der Lesungen - coronabedingt in diesem Jahr kürzer und weniger - wurde es allmählich heller, bis schließlich beim Gloria, als die Glocken und die Orgel zurückkehrten, die ganze Kirche im hellen Licht erstrahlte.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Oberstinkenbrunner Holzbläserensemble. Am Ende der Feier wurden das neu gesegnete Taufwasser und das Osterfeuer für die Pfarre Oberstinkenbrunn mitgegeben.


Ministranteneinsatz an den Kartagen -
Ratschen und Dienst am Altar

Die drei Tage vor Ostern, das "Triduum sacrum", fordern den Ministranten jedes Jahr so manchen Einsatz ab.

Im heurigen, von Corona bestimmten Jahr, begann am Gründonnerstag der vierte harte Lockdown. In diesem durften aber öffentliche Gottesdienste unter strengen Hygieneauflagen stattfinden, was viele Gläubige, die Kar- und Ostertage im Jahr zuvor nur online mitfeiern konnten, sehr freute. Für die Ministranten bedeutete dies die tägliche Ministrantenprobe am Vormittag, fünf Ratscherdienste untertags und am Abend der Gottesdienst.

Erfeulicherweise war das Ratschen, das zum Gebet aufruft sowie an das Leiden und Sterben des Herrn erinnert, in diesem Jahr trotz Pandemie möglich. Auf das gemeinsame Singen musste allerdings verzichtet werden. Nichtsdestotrotz waren die Ratscherkinder in beiden Orten voll Motivation unterwegs!


Palmsonntag

Bunte Palmbuschen und lange Palmzweige in den Händen der Gläubigen grüßten den in Jerusalem einziehenden Herrn diesmal gleich in der Kirche und nicht wie die anderen Jahre am Friedhof.  "Singt dem König Freudenpsalmen", erklang es durch vier Sängerinnen, stellvertretend für die ganze Pfarrgemeinde.

Der Palmsonntag fand coronabedingt in diesem Jahr ohne Palmprozession statt, da bei dieser der vorgeschriebene Mindestabstand schlecht eingehalten werden kann. Auch das Austeilen der Palmzweige an alle, die in der Pfarre mitarbeiten, war nicht möglich, allerdings durften diese im Anschluss an den Gottesdienst selbst mitgenommen werden.

 


Vorstellung der Erstkommunionskinder und des Filmlings

Am Sonntag Laetare wurden während des Gottesdienstes die Erstkommunionskinder und der Firmling des heurigen Jahres vorgestellt. In einem Steckbrief erzählten die Kinder über sich und ihre Vorlieben. Auch die Fürbitten wurden von den jungen Leuten gelesen. Bei der musikalischen Gestaltung mit modernen rhythmischen Liedern wirkten die Mutter und die Schwester einer Erstkommunikantin mit. Der Filmling erhielt für die Vorbereitung ein Arbeitsbuch und den YOUCAT.

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion selbst, die gemeinsam mit der Pfarre Maria Roggendorf abgehalten wird, läuft bereits online.
Die für die Firmung startet in Kürze, ebenfalls online - gemeinsam mit den Pfarren Maria Roggendorf, Eggendorf, Enzersdorf, Nappersdorf und Kammersdorf.


Kinderkreuzwege

In der Fastenzeit wird jeden Sonntag in der Pfarrkirche der Kreuzweg gebetet.

Die Kinder der Pfarren Oberstinkenbrunn, Maria Roggendorf, Eggendorf und Enzersdorf treffen sich vier Mal zum Kinderkreuzweg - jeweils in einer anderen Pfarre. Die erste dieser Andachten fand in Maria Roggendorf statt.


Erstkommunionsvorbereitung

Die Erstkommunionsvorbereitung gestaltet sich in der Corona-Zeit anders als sonst. Im Frühjahr des Vorjahres mussten die Erstkommunionsstunden kurzerhand abgebrochen werden und die Eltern entschieden sich für eine Fortsetzung im Folgejahr. So gibt es nun eine größere Gruppe als sonst: 8 Kinder - 4 "alte" Kinder und 4 "neue", je zur Hälfte aus der Pfarre Oberstinkenbrunn und Maria Roggendorf.

Der klassische Beginn fiel in den vergangenen Jahren mit dem Beginn des Kirchenjahres zusammen. Nachdem heuer vergeblich auf grünes Licht für die Möglichkeit eines Zusammentreffens gewartet wurde, wurde beschlossen, die Vorbereitung über eine Videoschaltung abzuhalten. Jedes Kind nimmt zu Hause via Computer oder Handy an den Treffen teil.


Anbetungstag

Am 7. Februar hielt die Pfarre Oberstinkenbrunn ihren Anbetungstag. Es war der erste Sonntag, an dem wieder öffentliche Gottesdienste stattfinden durften.

Der Tag war aber von einem anderen Erschwernis geprägt: Die Straßen und Wege hatten sich in der Nacht zu Eislaufplätzen verwandelt! Dankenserterweise gab es fleißige, mittdenkende Pfarrangehörige, die die Zugänge zur Kirche durch das Streuen von Sand und Salz einigermaßen begehbar machten!

Bei der Messfeier war die Freude über das wieder mögliche gemeinsame Feiern spürbar. Die anschießende Anbetung wurde wegen der Wetterverhältnisse in die Pfarrhofkapelle verlegt.

Bei der abschließenden Segensandacht am Nachmittag war die Kapelle bis auf den letzten - mit Abstand gehalteten - Platz gefüllt und sogar die sonst nicht besuchbaren Plätze auf der Empore wurden genutzt.


Sternsingen

Am Tag vor dem 6. Jänner waren in Oberstinkenbrunn und in Schalladorf die Sternsinger unterwegs. Gemäß den Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie betraten sie aber in diesem Jahr nicht die Häuser, sondern baten die Bewohner, vor die Türe zu kommen. Hier teilten sie den Pfarrangehörigen die Botschaft vom neugeborenen Kind mit, baten um eine Spende für die Mission und erzielten ein Rekordergebnis.

Allen, die die Sternsinger durch Corona nicht persönlich besuchen konnten, statteten sie einen virtuellen Besuch ab.

Virtueller Sternsingerbesuch


Dritter Lockdown

Das Jahr 2021 begann mitten im dritten Corona-Lockdown. Nach den Weihnachtsfeiertagen wurde das Land erneut hinuntergefahren. Die Gottesdienste sollten wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit maximal 10 Teilnehmern gefeiert werden. Die Pfarrangehörigen freuten sich aber über die zusätzliche Sonntagsmesse am Sonntagabend.