2020 Berichte - pfarre-oberstinkenbrunn.at

Maiandacht

Am vierten Sonntag im Mai fand beim Marienbründl eine Maiandacht statt. Gemäß den Corona-Vorschriften waren die Sessel mit Meterabstand aufgestellt. Trotz des starken Windes an diesem Tag versammelten sich die Pfarrangehörigen vor der Statue der Unbefleckten Empfängnis, um mit Liedern und Gebeten die Gottesmutter zu ehren.


Erster Gottedienst nach der Corona-Pause

Nachdem ab 15. Mai in Österreich wieder öffentliche Gottesdienste stattfinden durften, wurden die ersten öffentlichen Messfeiern in unserer Pfarre am Wochenende Samstag 16. bzw. Sonntag 17. Mai gefeiert. Die neuen Auflagen besagten, dass in einer Kirche jeder Besucher aus Sicherheitsgründen mindestend 10 Quadratmeter zur Verfügung braucht. So wurde unser Gotteshaus ausgemessen und festgestellt, dass 21 Personen miteinander feiern können. 21 Personen - diese Anzahl ist für eine normale Sonntagsfeier zu wenig. Aus diesem Grund wurde im Pfarrgemeinderat beschlossen, eine zusätzliche Vorabendmesse einzuschieben. Abwechsend feiern die Gläubigen aus Oberstinkenbrunn und Schalladorf am Samstag und am Sonntag.

Und so geschah es am ersten Feier-Wochenende auch. Die Mitfeiernden wurden vom Wellcome-Service empfangen und darauf hingewiesen, dass sie sich auf einen markierten Platz setzen sollten. Der Abstand zwischen 2 Personen musste nämlich 2 Meter betragen. Während der Feier trugen alle Gläubigen vorbildlich den Mundschutz. Da wegen des erhöhten Risikos das Singen auf das Minimale zu reduzieren war, ersetzte Organist Adolf Holzer wunderbar auf instrumentale Weise so manches gesungene Lied.

Trotz der doch erschwerenden Auflagen waren die zugelassenen Plätze alle besetzt. Ein Zeichen, dass sich viele schon nach einer Messfeier mit realer Anwesenheit gesehnt haben!


Wie es nach Ostern weiterging...

Ab Ostern durften 4 Personen an den Gottesdiensten teilnehmen.

Auch Floriani wurde auf diese Weise gefeiert. Die beiden Kommandaten der Freiwilligen Feuerwehren Oberstinkenbrunn und Schalladorf und jeweils ein Vorstandsmitglied begingen am 3. Mai beim Gottesdienst das Fest ihres Patrones.

An den anderen Sonntagen und bei den Wochentagsmessen wechselten die Mitfeiernden ab.

Die anderen Pfarrmitglieder feierten weiter über Live-Streams und Fernsehgottesdienste die heiligen Messen.


Ostern in der Coronazeit

Ab Beginn der Corona-Maßnahmen Mitte März wurden die Gottesdienste ohne physische Anwesenheit von Gläubigen gefeiert. Der Priester zelebrierte aber sehr wohl die heiligen Messen an Sonn- und an Werktagen mit den eingeschriebenen Intentionen sowohl in der Pfarrkirche als auch in den Kapellen Oberstinkenbrunn und Schalladorf.

Für die Kar- und Osterliturgie wurde von der Bischofskonferenz eine neue Bestimmung herausgegeben: Diese heiligen Tage sollen mit 4 gleichbleibenden Gläubigen, die die Pfarre vertreten sollen, gefeiert werden. So gab es von Palmsonntag bis Ostermontag 5 Personen, die Tod und Auferstehung Christi in der Kirche gemeinsam begingen.

Der Großteil der Pfarrangehörigen feierte diese Tage zu Hause, virtuell verbunden mit dem Kardinal in der Stephanskirche oder mit einer Pfarre, die einen Live-Stream angeboten hatte.

Die Erzdiözese hatte auch einen Behelf zur Feier daheim als Hauskirche erstellt. Für die Kinder gab es von der Pfarre her ein Heft, das durch die Kar- und Ostertage führte, an denen die Kinder täglich ein paar Zeilen zum Tagesgeschehen lesen und Bilder dazu anmalen konnten.


Liste der Gottesdienstübertragungen

Coronavirus

Nachdem Ende Februar in Österreich die ersten Corona-Erkrankungen aufgetreten waren, überschlugen sich die Ereignisse.

Am Sonntag, den 1. März gab es die Empfehlung, wegen einer möglichen Ansteckung mit dem neuen Virus beim Friedensgruß einander nicht die Hand zu geben, sondern einander zuzulächeln oder zu -winken und nicht die Mund-, sondern die Handkommunion zu empfangen.

Am 10. März wurde von der österreichischen Regierung angeordnet, dass ab nun indoor nur mehr Veranstaltungen stattfinden dürfen, an denen maximal 100 Personen teilnehmen. Das hatte auch Auswirkungen für so manchen Gottesdienst. Die 600. Monatswallfahrt am 13. März in Maria Roggendorf wurde abgesagt.

Ein paar Tage später wurden die Anordnungen verschärft. Es durften überhaupt keine Veranstaltungen und Versammlungen mehr stattfinden. So wurde am Sonntag, den 15. März der letzte öffentliche Pfarrgottesdienst gefeiert.

Die Gläubigen waren in der Corona-Zeit eingeladen, die Gottesdienste online oder per Radio mitzufeiern.

Liste der Online- und Radio-Übertragungen: http://www.erzdioezese-wien.at/site/nachrichtenmagazin/schwerpunkt/kircheundcorona/article/81099.html


Kinderfasching

Das bunte Narrentreiben machte auch vor dem Pfarrhof Oberstinkenbrunn nicht Halt. So wurde aus dem Versammlungsraum, in dem normalerweise Legionstreffen und Pfarrgemeinderatssitzungen stattfinden, plötzlich ein Partysaal. Die lustigen Figuren tanzten, spielten, aßen und tranken. So feierten sie die letzten ausgelassenen Tage, bevor die Fastenzeit begann.


Pfarrer P. Philippus ist 60!

Anlässlich des 60. Geburtstages von Pfarrer P. Philippus luden die Pfarrgemeinderäte seiner drei Pfarren zu einem gemeinsam Fest ein. So wurde am 12. Jänner in Maria Roggendorf ein feierlicher Gottesdienst gefeiert. Festprediger war Diakon Michael Cech. Die Kinder der drei Pfarren umrahmten die Feier musikalisch mit ihren Gesängen und auch ein Bläserensemble trug zur festlichen Gestaltung bei. Am Schluss des Gottesdienstes gratulierten die Stellvertretenden Vorsitzenden der drei Pfarren Melanie Bayer-Prix, Marianne Rohrer und Raimund Lunzer in Vertretung von Herbert Taglieber den Jubilar. Auch Bürgermeister Richard Hogl brachte seine Geburtstagswünsche.

Im Anschluss an die Feierlichkeit in der Kirche wurde das Fest im Maria Roggendorfer Dorhaus fortgesetzt und dem Geburtstagskind persönlich gratuliert. Es gab natürlich auch ein Geburtstagsständchen, weiters Gstanzeln über sein Leben und eine Fotopräsentation führte durch 60 Jahre. Bei Würstel, Kaffee und Kuchen wurde noch gemütlich weiter gefeiert.

Als Geburtstagsgeschenk wurde das Projekt "Mary´s Meals" unterstützt. Es ist dies eine Aktion, bei der darum gesorgt wird, dass Schulkinder in den ärmsten Ländern der Welt täglich eine warme Mahlzeit bekommen.


Sternsinger

Am Tag der Erscheinung des Herrn diente eine Schar bunter Könige am Altar. Feierlich zogen die Sternsinger mit dem Zelebranten P. Bernhard in die Kirche und taten  ihren Ministrantendienst. Vor dem Evangelium berichteten sie den Gläubigen mit ihren Sprüchen vom neugeborenen Jesuskind und baten um eine Spende für die Mission. Am Ende des  Gottesdienstes segnete P. Bernhard die Könige und sandte sie aus, die frohe Botschaft in die Häuser zu tragen.

In Oberstinkenbrunn waren schließlich zwei Sternsingergruppen und in Schalladorf eine unterwegs. Sie sangen, sagten ihre Sprüche von der Weihnachtsbotschaft und erbaten den Segen Gottes mit der Türaufschrift C + M + B.